Facebook Fanpage
Trailer ansehen

Impressum

Inhalt


Frankreich im Sommer 1940 während der deutschen Besatzung: Die junge Lucile Angellier (Michelle Williams) lebt unter der Obhut ihrer dominanten Schwiegermutter Madame Angellier (Kristin Scott Thomas). Ihr Ehemann ist im Krieg und beide Frauen warten auf Nachricht von ihm. Luciles einzige Freude ist das Klavierspiel. Ihr Leben ändert sich dramatisch, als Pariser Flüchtlinge im Dorf eintreffen - bald gefolgt von einem deutschen Regiment, das in dem kleinen Ort stationiert wird. Viele Einwohner müssen Soldaten bei sich aufnehmen. Der deutsche Offizier Bruno von Falk (Matthias Schoenaerts) wird im Hause der Familie Angellier einquartiert. Während Lucile versucht, den attraktiven und kultivierten Bruno zu ignorieren, versteckt sie den flüchtigen Bauern Benoit (Sam Riley), der in Notwehr seinen deutschen Hausgast Kurt Bonnet (Tom Schilling) tötete, vor den Besatzern. Doch bald kommen sich Lucile und Bruno durch ihre gemeinsame Leidenschaft für die Musik näher.

Cast & Crew


Michelle Williams

Mit ihren darstellerischen Leistungen avancierte Michelle Williams zu einer der begehrtesten und respektiertesten Schauspielerinnen Hollywoods und erhielt drei Oscar®-Nominierungen–die dritte davon zuletzt für MY WEEK WITH MARILYN (2011) unter der Regie von Simon Curtis. Für ihre Rolle als Hollywood-Ikone Marilyn Monroe wurde sie außerdem bei den BAFTA und Screen Actors Guild Awards nominiert und gewann bei den Golden Globe und Independent Spirit Awards.Davor war sie neben Ryan Gosling in Derek Cianfrances BLUE VALENTINE (2010) zu sehen und wurde mit einer Oscar®-Nominierung in der Kategorie ‚Beste Hauptdarstellerin’ sowie mit Golden Globe-, Broadcast Film Critics Association Award- und Independent Spirit Award-Nominierungen belohnt. Für Ang Lees BROKEBACK MOUNTAIN (2005) erhielt sie einen Broadcast Film Critics Association Award und Nominierungen für einen Independent Spirit Award, SAG Award, Golden Globe, BAFTA und einen Oscar als beste Nebendarstellerin. 2007 wurde sie für Wim Wenders’ LAND OF PLENTY (2004) für einen Independent Spirit Award als beste Hauptdarstellerin nominiert. 2008 arbeitete sie zum ersten Mal mit Regisseurin Kelly Reichardt bei dem hoch gelobten Independent-Film WENDY AND LUCY (2008) zusammen. Ihre bewegende und aufrüttelnde Darstellung der Wendy brachte ihr 2009 den Toronto Film Critics Award als Beste Schauspielerin und die dritte Nominierung für einen Independent Spirit Award ein.

2004 wurde Williams mit dem Ensemble von Thomas McCarthys THE STATION AGENT (2003) für einen Screen Actors Guild Award in der Kategorie Herausragende Leistung der Besetzung eines Kinofilms nominiert. 2005 ehrte sie der Motion Picture Club als „Weiblicher Star von morgen“ Zu Williams' weiteren wichtigen Kinoarbeiten gehören Sam Raimis DIE FANTASTISCHE WELT VON OZ (Oz the Great and Powerful, 2013), Sarah Polleys TAKE THIS WALTZ (2011), ihre zweite Arbeit mit Kelly Reichardt, MEEK’S CUTOFF (2010), Martin Scorseses SHUTTER ISLAND (2010), Sharon Maguires INCENDIARY (2008), Charlie Kaufmans SYNECDOCHE, NEW YORK (2008), Todd Haynes' I'M NOT THERE (2007), Ethan Hawkes THE HOTTEST STATE (2006), Sandra Goldbachers MEINE BESTE FREUNDIN (Me without You, 2001) und Andrew Flemings DICK (Ich liebe Dick, 1999).


Matthias Schoenaerts

Der belgische Schauspieler Matthias Schoenaerts debütierte auf der Bühne an der Seite seines Vaters Julien Schoenaerts in der Produktion von Antoine de Saint-Exupérys „Der kleine Prinz“; sein Filmdebüt gab er in Stijn Coninxs Oscarnominiertem Historiendrama PRIESTER DER ENTRECHTETEN (Daens, 1992). Nach seiner Ausbildung an der Koninklijke Academie voor Schone Kunsten in Antwerpen trat er in mehreren Bühnenproduktionen, preisgekrönten Kurzfilmen und Spielfilmen wie LOFT – TÖDLICHE AFFÄREN (Loft, 2008) von Eric Van Looy oder MY QUEEN KARO (2009) von Dorothée Van Den Berghe auf. In seiner späteren Karriere wurde er in Europa durch seine Nebenrolle in Regisseur Paul Verhoevens BLACK BOOK (2006) bekannter; seinen internationalen Durchbruch feierte er aber mit seiner weithin gerühmten Hauptrolle in Regisseur Michaël Roskams Drama BULLHEAD (2011), das 2012 eine Academy Award-Nominierung für den Besten ausländischen Film einheimste. Für seine darstellerische Leistung wurde Schoenaerts neben dutzenden weiterer Auszeichnungen mit dem FIPRESCI Award, beim Palm Springs International Film Festival, auf dem Fantastic Fest und vom American Film Institute ausgezeichnet. 2012 war er an der Seite von Marion Cotillard in Jacques Audiards Liebesdrama DER GESCHMACK VON ROST UND KNOCHEN (De rouille et d'os, 2012) zu sehen, der Film eröffnete die Internationalen Filmfestspiele von Cannes.

2013 trat er mit Ko-Star Kate Winslet in der männlichen Hauptrolle in Alan Rickmans Drama A LITTLE CHAOS (Die Gärtnerin von Versailles, 2015) auf sowie in BLOOD TIES (2013) unter der Regie von Guillaume Canet. 2014 arbeitete er im Krimidrama THE DROP - BARGELD (The Drop, 2014) erneut mit Michaël Roskam zusammen, seine Ko-Stars waren Tom Hardy, James Gandolfini und Noomi Rapace. Vor kurzem war Schoenaerts in Eric Van Looys englischsprachiger Version von THE LOFT (2014) und in Thomas Vinterbergs AM GRÜNEN RAND DER WELT (Far from the Madding Crowd, 2015) zu sehen.


Kristin Scott Thomas

Kristin Scott Thomas wurde als Hugh Grants mürrische Freundin Fiona in Mike Newells romantischer Komödie VIER HOCHZEITEN UND EIN TODESFALL (Four Weddings and a Funeral, 1994) bekannt und gewann prompt den BAFTA für die beste Nebendarstellerin. Die Hauptrolle in Anthony Minghellas Oscargekröntem Epos DER ENGLISCHE PATIENT (The English Patient, 1996) begründete ihre Hollywood-Karriere und brachte ihr Nominierungen für den Oscar, Golden Globe, Screen Actors Guild Award und erneut den BAFTA ein.

Zu den schönsten Rollen der kühlen Britin, die 1960 in Cornwall geboren wurde, zählen außerdem DER PFERDEFLÜSTERER (The Horse Whisperer, 1998) von und mit Robert Redford, Robert Altmans Gesellschaftssatire GOSFORD PARK (2001) und das französische Drama SO VIELE JAHRE LIEBE ICH DICH (Il y a longtemps que je t’aime, 2008), in dem Scott Thomas eine vermeintliche Kindsmörderin spielt. Großes Kritikerlob erntete sie auch als John Lennons strenge Tante in NOWHERE BOY (2009). Seit ihrer Au-pair-Zeit lebt Kristin Scott Thomas vorrangig in Frankreich, wo sie inzwischen auch die meisten Filme dreht. In letzter Zeit beispielsweise den Thriller DIE GEHEIMNISVOLLE FREMDE (La Femme du Véme, 2011) mit Ethan Hawke oder François Ozons IN IHREM HAUS (Dans la maison, 2012), in dem sie neben Emmanuelle Seigner die Hauptrolle spielt, wie auch in ZWISCHEN ALLEN STÜHLEN (Cherchez Hortense, 2012) von Pascal Bonitzer. Für Lasse Hallströms Drama LACHSFISCHEN IM JEMEN (Salmon Fishing in the Yemen, 2011) kehrte sie in ihre englische Heimat zurück.

Zu ihren jüngsten Arbeiten gehören BEL AMI (2012) von Declan Donnellan und Nick Ormerod, BEVOR DER WINTER KOMMT (Avant l’hiver, 2013), Nicolas Winding Refns ONLY GOD FORGIVES (2013) und Ralph Fiennes’ THE INVISIBLE WOMAN (2013).


Sam Riley

Sam Riley, 1980 in Leeds geboren, feierte 2008 seinen Durchbruch als Schauspieler mit der Hauptrolle des Ian Curtis, dem Frontmann der Band Joy Division, in Anton Corbijns CONTROL (2007). Für seine darstellerische Leistung, in der er die Gesangsparts selbst übernimmt, erhielt er mehrere Auszeichnungen, darunter den Nachwuchsdarstellerpreis bei den British Independent Film Awards, als Bester Schauspieler beim Edinburgh International Film Festival und den London Critics Circle Film Award sowie eine BAFTA-Nominierung als Bester Nachwuchsdarsteller.

Es folgten eine Hauptrolle neben Helen Mirren und John Hurt in Rowan Joffes Gangsterthriller BRIGHTON ROCK (2010), nach der gleichnamigen Novelle von Graham Green, und ein Part neben Viggo Mortensen, Kristen Stewart und Kirsten Dunst in Walter Salles Kinofilm ON THE ROAD – UNTERWEGS (On the Road, 2012) der im Wettbewerb um die Goldene Palme auf dem Festival in Cannes lief.

Weiterhin sah man Sam Riley in Géla Balbunis US Remake seines eigenen Films 13 (2010) neben Mickey Rourke sowie in Gerald McMorrows FRANKLYN (2008,) an der Seite von Eva Green und Ryan Phillippe. In Detlev Bucks erfolgreicher Kinokomödie RUBBELDIEKATZ (2011) hat er einen Gastauftritt an der Seite von Matthias Schweighöfer und seiner Frau Alexandra Maria Lara, mit der er in SUITE FRANÇAISE zum dritten Mal gemeinsam gespielt hat.

Zuletzt war er in der Disney-Produktion MALEFICENT – DIE DUNKLE FEE (Maleficent, 2014) neben Angelina Jolie zu sehen sowie in der Hauptrolle als Greider in Andreas Prochaskas beeindruckender Bestseller-Verfilmung DAS FINSTERE TAL (2014).


Ruth Wilson

Die zweifache Olivier Award-Gewinnerin Ruth Wilson war vor kurzem in John Lee Hancocks SAVING MR. BANKS (2013) zu sehen. Zu ihren jüngeren großen Kinoarbeiten gehören außerdem Gore Verbinskis LONE RANGER (2013) und Joe Wrights ANNA KARENINA (2012).

Bekannt ist Wilson nicht zuletzt für ihre herausragende Darstellung als „Jane Eyre“ in der TV-Adaptation aus dem Jahr 2006, die ihr 2007 eine BAFTA Nominierung als Beste Schauspielerin und im folgenden Jahr auch noch eine Golden Globe Nominierung als Beste Schauspielerin einbrachte. Nach „Jane Eyre“ spielte Ruth Wilson Hauptrollen in den beiden von der Kritik gefeierten TV- Filmen „Capturing Mary“ und „A Real Summer“ von Stephen Poliakoff sowie die weibliche Hauptrolle in der BBC- Produktion „Small Island“. 2009 war Ruth Wilson in der ITV-Mini-series „The Prisoner“ und in der gefeierten BBC 1- Serie „Luther“ neben Idris Elba zu sehen.


Heino Ferch

Nach seiner Schauspielausbildung a Salzburger Mozarteum begann Heino Ferch 1987 seine Karriere an der Freien Volksbühne Berlin, wo er bis 1990 Ensemblemitglied war. Danach wechselte er zum Schillertheater und gab u.a. Gastspiele bei den Salzburger Festspielen, an der Mailänder Scala und am Wiener Burgtheater.

Sehr bald war der Charakterschauspieler auch in TV-Filmen zu sehen, darunter in Uwe Jansons „Gefährliche Verbindung“ (1993), in Roland Suso Richters „Samstags, wenn Krieg ist“ (1993) und in Nico Hoffmans Klassiker-Remake von „Es geschah am helllichten Tag“ (1996). Seit seinem Kinodebüt in Heiko Schiers Berlin-Film WEDDING (1989) spielte Heino Ferch in zahlreichen Filmen von deutschen Regie-Größen wie Wim Wenders (IN WEITER FERNE, SO NAH, 1992), Volker Schlöndorff (DER UNHOLD, 1995) oder Tom Tykwer (WINTERSCHLÄFER, 1996 & LOLA RENNT, 1997). Seinen internationalen Durchbruch hatte Heino Ferch 1997 in Joseph Vilsmaiers Ensemblestück COMEDIAN HARMONISTS als Roman Cykowski, eine Rolle, für die er mit dem Bayerischen Filmpreis und dem UCI- Filmpreis ausgezeichnet wurde. Vilsmaier besetzte Ferch zwei Jahre später erneut in seinem Bio-Pic MARLENE (1999).

Zu seiner umfangreichen Filmografie zählen außerdem die TV-Highlights „Der Tunnel“ (2000) von Roland Suso Richter, Uli Edels „Julius Caesar“ (2002) sowie Kaspar Heidelbachs mehrfach ausgezeichnetes Fernsehereignis „Das Wunder von Lengede“ (2003). In der internationalen TV-Großproduktion „D’Artagnan und die drei Musketiere“ (2004, Regie: Pierre Aknine) gab Heino Ferch den Athos. Nach Oliver Hirschbiegels DER UNTERGANG (2004) war er außerdem in Helmut Dietls VOM SUCHEN UND FINDEN DER LIEBE (2005), Margarethe von Trottas VISION - AUS DEM LEBEN DER HILDEGARD VON BINGEN (2009), Ralph Huettners VINCENT WILL MEER (2010) und den ersten beiden HANNI & NANNI–Filmen (2010/2012) auf der großen Leinwand zu sehen.

Seit 2010 spielt Heino Ferch als Verhörspezialist Richard Brock die Hauptrolle in der ZDF / ORF Reihe „Spuren des Bösen“ (Regie: Andreas Prochaska), wofür er auf dem Siebten Festival des deutschen Films in Ludwigshafen, zum „Besten Schauspieler“ gekürt und 2013 als Bester ausländischer Schauspieler für den International Emmy in New York nominiert wurde. Es folgten: „Das Adlon: Ein Hotel. Zwei Familien. Drei Schicksale“ (2012, Regie: Uli Edel) und „Der Clan - Die Geschichte der Familie Wagner“ (2013, Regie: Christiane Balthasar). Aktuelle Produktionen sind die vierte und fünfte Episode von „Spuren des Bösen“ mit den Untertiteln „Schande“ und „Liebe“ (2014, Regie: Andreas Prochaska), „Das tote Mädchen“ (2014, Regie: Thomas Berger), der Tatort „Der sanfte Tod“ (2014, Regie: Alexander Adolph), „Du, Mädchen“ (2014, Regie: Gregor Schnitzler), sowie der Kinofilm FRITZ LANG - DER ANDERE IN UNS (2014, Regie: Gordian Maugg).


Tom Schilling

Tom Schilling begann seine Schauspielkarriere bereits im Alter von zwölf Jahren in dem Theaterstück „Im Schlagschatten des Mondes“ am Berliner Ensemble. Sein Fernsehdebüt gab der gebürtige Berliner 1999 in der Rolle des „Tucky“ in Ben Verbongs Tatort „Kinder der Gewalt“, bevor er in Friedemann Fromms Thriller SCHLARAFFENLAND (1999) erstmals auf der Kinoleinwand zu sehen ist. Mit Hans- Christian Schmids CRAZY (2000) feierte er seinen ersten großen Kinoerfolg und wurde zusammen mit Robert Stadlober mit dem Bayerischen Filmpreis 2000 als Bester Nachwuchsdarsteller ausgezeichnet.

Es folgten Michael Gutmanns Coming- of-Age-Film HERZ IM KOPF (2001), Benjamin Quabecks Hommage VERSCHWENDE DEINE JUGEND (2003), Dennis Gansels Historiendrama NAPOLA (2004), Oskar Roehlers Filme AGNES UND SEINE BRÜDER (2004) und ELEMENTARTEILCHEN (2006) sowie Uli Edels DER BAADER MEINHOF KOMPLEX (2007) und Leander Haußmanns Komödien WARUM MÄNNER NICHT ZUHÖREN UND FRAUEN SCHLECHT EINPARKEN (2007) und ROBERT ZIMMERMANN WUNDERT SICH ÜBER DIE LIEBE (2008). An der Seite von Götz George verkörperte Tom Schilling außerdem 2011 Adolf Hitler in der George Tabori-Verfilmung MEIN KAMPF. Neben seiner Kinoarbeit spielt Tom Schilling immer wieder eindrucksvollen Rollen im TV, so zum Beispiel in der renommierten ZDF-Reihe „KDD“ als homosexueller Freund von Jürgen Vogel oder im „Tatort: Der frühe Abschied“ von Lars Kraume. 2013 sah man ihn unter Regie von Philipp Kadelbach in einer der Hauptrollen in dem gefeierten und Emmy ausgezeichneten ZDF- Dreiteiler „Unsere Mütter, unsere Väter“.

Zuletzt war Tom Schilling in der Hauptrolle von Jan Ole Gersters OH BOY zu sehen, für die er 2013 mit dem Deutschen Filmpreis und dem Bayerischen Filmpreis als Bester Darsteller ausgezeichnet wurde, außerdem spielte er die Hauptrollen in dem Cyberthriller WHO AM I – KEIN SYSTEM IST SICHER (2014) und in Oskar Roehlers TOD DEN HIPPIES - ES LEBE DER PUNK! (2015).

Harriet Walter

Harriet Walter hat in zahlreichen Theater-, Fernseh-, Film- und Radioproduktionen gearbeitet. 2013 stand sie als ‘Brutus’ in Phyllida Lloyds ausschließlich mit Frauen besetzter Inszenierung von „Julius Caesar“ am Donmar Warehouse auf der Bühne. 2010 spielte sie Livia in Women Beware Women am National Theatre in London und sie gehört zum Ensemble der Royal Shakespeare Company und war dort zuletzt als Cleopatra in „Antony and Cleopatra“ neben Patrick Stewart, als Beatrice in „Much Ado About Nothing“ und als Lady Macbeth neben Anthony Sher in „Macbeth“ zu sehen, alle unter der Regie von Gregory Doran. Für ihre Elizabeth in Phyllida Lloyds „Mary Stuart“ gewann sie den Evening Standard Award und bekam darüber hinaus eine Tony-Nominierung nachdem die Produktion 2009 am Broadway aufgeführt wurde.

Aus dem Fernsehen kennt man sie vor allem als Harriet Vane in der „Lord eter Wimsey“-Serie und zuletzt durch ihre Rollen in „Law und Order: UK“ und in Julian Fellowes’ Erfolgsserie „Downton Abbey“.

Zu ihren bekanntesten Filmen zählen EINE KOMÖDIE IM MAI (Milou en mai. I990) von Louis Malle, SINN UND SINNLICHKEIT (Sense and Sensibility, I995) von Ang Lee, ONEGIN - EINE LIEBE IN ST. PETERSBURG (Onegin, I998) mit Ralph Fiennes, BABEL (Babel, 2006) von Alejandro González Iñárritu, ABBITTE (Atonement, 2007) von Joe Wright, CHÉRI - EINE KOMÖDIE DER EITELKEITEN (Chéri, 2009) von Stephen Frears, VICTORIA, DIE JUNGE KÖNIGIN (The Young Victoria, beide 2009) sowie DIE KÖNIGIN UND DER LEIBARZT (En kongelig affaere, 2012) von Nikolaj Arce mit Mads Mikkelsen in der Hauptrolle. Die Nichte von Christopher Lee wurde im Jahr 2000 von Queen Elizabeth II. in den Stand eines Commander of the British Empire (CBE) erhoben.

Alexandra Maria Lara

Alexandra Maria Lara ist eine rumänisch- deutsche Schauspielerin, die auch international durch ihre Rollen in dem Oscar-nominierten DER UNTERGANG (2004) und in Francis Ford Coppolas JUGEND OHNE JUGEND (Youth without Youth, 2007) bekannt wurde. Lara, in Bukarest geboren, ist das einzige Kind des rumänischen Schauspielers Valentin Plătăreanu. Als sie vier Jahre alt war, floh sie mit ihrer Familie nach Westdeutschland, um dem diktatorischen Regime von Nicolae Ceauşescu zu entkommen. Obwohl ihre Familie ursprünglich nach Kanada auswandern wollte, ließ sie sich in Freiburg nieder und zog später nach Berlin. Nach ihrem Abitur am Französischen Gymnasium in Berlin 1997 studierte sie Schauspielkunst an der von ihrem Vater mitbegründeten Theaterwerkstatt Charlottenburg. Als 16-Jährige hatte sie bereits Rollen in verschiedenen Fernsehfilmen. 2008 spielte sie in Uli Edels DER BAADER MEINHOF KOMPLEX (2008) sowie in HINTER KAIFECK (2009) neben Benno Fürmann. Im selben Jahr war sie Mitglied der Filmjury beim Festival de Cannes. Mehrere internationale Produktionen folgten, wie Anton Corbijns CONTROL (2007), Spike Lees DAS WUNDER VON ST. ANNA (Miracle in St. Anna, 2008), Stephen Daldrys DER VORLESER (The Reader, 2008) und THE CITY OF YOUR FINAL DESTINATION (2007) mit Laura Linney und Anthony Hopkins. Sie hatte auch Hauptrollen in Sam Garbarskis VERTRAUTE FREMDE (Quartier lointain, 2010) und in dem romantischen Drama CITY OF LIFE (2009).

Zu ihren zahlreichen Auszeichnungen gehört ihre Berufung 2013 zum Chevalier des Arts et des Lettres durch das französische Kulturministerium, 2005 erhielt sie die Goldene Kamera als Beste Schauspielerin für ihre Rolle in DER UNTERGANG, und 2006 wurde sie beim Internationalen Film Festival in Mailand als Beste Schauspielerin für ihren Part in Doris Dörries DER FISCHER UND SEINE FRAU (2005) geehrt. 2010 hatte sie einen Part in Bruno Chices SMALL WORLD (2010) neben Gérard Depardieu. 2011 spielte sie in Detlev Bucks RUBBELDIEKATZ (2011) neben Matthias Schweighöfer mit, in Andrzej Jakimowskis IMAGINE (2012) und in Christoph Schaubs NACHTLÄRM (2012).

Zuletzt war sie als Ehefrau von Nikki Lauder an der Seite von Daniel Brühl in Ron Howards RUSH – ALLES FÜR DEN SIEG (Rush, 2013) zu sehen und hat vor kurzem an der Seite von Gerard Butler die Dreharbeiten in New Orleans zu Dean Devlins GEOSTORM (2015) abgeschlossen.

Clare Holman

Clare Holman ist eine vielbeschäftigte Theater- und Kinoschauspielerin. Sie stand 1993 in der Royal National Theatre Produktion von Angels in America unter der Regie von Declan Donnellan auf der Bühne und wurde 1997 für ihren Part in Who’s Afraid of Virginia Woolf unter der Regie von Howard Davies für den Laurence Olivier Theatre Award nominiert.

Zu ihren zahlreichen Fernseharbeiten gehören „Prime Suspect“, unter der Regie von Tom Hooper, „Henry VIII“ unter der Regie von Pete Travis, die BBC- Produktion „The Lakes“, inszeniert von David Blair, die ITV-Produktion Lewis sowie das BBC-Drama „Death in Paradise“ unter der Regie von Charlie Palmer.

Auf der Leinwand konnte man Holman unter anderem in Peder Medacs GIB’S IHM CHRIS (Let Him Have It, 1991), Mark Peploes ANGST VOR DER DUNKELHEIT (Afraid of the Dark, 1991), Peter Greenaways TOM AND VIV (1994) oder Ed Zwicks BLOOD DIAMOND (2006) sehen.

Margot Robbie

Nachdem sie erst Australien mit ihrer bestechenden Leinwandpräsenz begeisterte, eroberte Margot Robbie in den letzten Jahren auch den amerikanischen und internationalen Markt mit eindrucksvollen Film- und Fernsehrollen. Zuletzt sah man sie an der Seite von Will Smith in Robbie John Requas FOCUS (2015) sowie neben Leonardo Dicaprio in Martin Scorseses THE WOLF OF WALL STREET (2014) und in Richard Curtis romantischer Zeitreisen-Komödie ALLES EINE FRAGE DER ZEIT (About Time, 2013). Zu ihren neuesten Hollywood-Projekten gehören die Comicverfilmung SUICIDE SQUAD (2016) und David Yates TARZAN (2016) Ihr US-Debüt gab Robbie 2011 in der gefeierten ABC-Serie „Pan Am“ von Jack Orman. In Australien wurde Robbie vor allem durch ihre Rolle in der populären Serie „Neighbours“, berühmt, für die sie zudem zwei Logie Award Nominierungen in den Kategorien ‘Most Popular New Female Talent’ und ‘Most Popular Actress’ erhielt.

Lambert Wilson

Lambert Wilson hatte seine erste große Kinorolle schon im Alter von 22 Jahren in Fred Zinnemanns letztem Film AM RANDE DES ABGRUNDS (Five Days One Summer, 1982). Im Anschluss arbeitete er mit den wichtigsten Regisseuren des französischen und europäischen Autorenkinos zusammen und spielte Hauptrollen in Andrzej Zulawskis DIE ÖFFENTLICHE FRAU (La Femme Publique, 1984), Véra Belmonts ROTE KÜSSE (Rouge Baiser, 1985), André Téchinés RENDEZ-VOUS (Beste Regie- Gewinner in Cannes, 1984), Claude Chabrols DAS BLUT DER ANDEREN (Le Sang des Autres, 1984), Philippe de Brocas CHOUANS! – REVOLUTION UND LEIDENSCHAFT (Chouans, 1988) oder Peter Greenaways DER BAUCH DES ARCHITEKTEN (The Belly of the Architect, 1987).

Er spielte die Hauptrolle im Spielfilm- Regiedebüt seines Vaters Georges Wilson LA VOUIVRE (1989) und gewann den Jean Gabin Award in Denis Amars HIVER 54, L’ABBÉ PIERRE (1989). Zu Wilsons weiteren Filmarbeiten gehören James Ivorys JEFFERSON IN PARIS (1995) und John Duigans DIE STUNDE DES VERFÜHRERS (The Leading Man., 1996). Außerdem drehte er vier Filme mit Alain Resnais: DAS LEBEN IST EIN CHANSON (On connaît la chanson, 1997), PAS SUR LA BOUCHE (2003), HERZEN (Coeurs, 2006) und IHR WERDET EUCH NOCH WUNDERN (Vous n'avez encore rien vu, 2012). Er arbeitete auch mit Jacques Doillon bei VIEL (ZUWENIG) LIEBE (Trop (peu) d'amour, 1998) und Deborah Warner bei THE LAST SEPTEMBER (1999) und spielte die Hauptrolle in Raùl Ruizs COMBAT D’AMOUR EN SONGE (2000). Zu seinen jüngeren englischsprachigen Arbeiten gehören MATRIX RELOADED und MATRIX REVOLUTIONS (2003) von den Wachowskis, Pitofs CATWOMAN (2004), Breck Eisners SAHARA – ABENTEUER IN DER WÜSTE (Sahara, 2005), Michael Radfords FLAWLESS – EIN TADELLOSES VERBRECHEN (Flawless, 2007) und Mathieu Kassovitz’ BABYLON A.D. (2008). Seine jüngeren internationalen Filme sind beispielsweise Lulu Wangs POSTHUMOUS (2014) und Victor Levins 5 TO 7 (2014). Seine größten Erfolge feierte er zuletzt aber immer wieder in Frankreich mit Filmen wie Valérie Lemerciers PALAIS ROYAL! (2005), Xavier Beauvois’ VON MENSCHEN UND GÖTTERN (Des hommes et des dieux, 2010), der in Cannes mit dem großen Preis der Jury ausgezeichnet wurde, Bertrand Taverniers DIE PRINZESSIN VON MONTPENSIER (La princesse de Montpensier, 2010), Philippe Le Guays MOLIÈRE AUF DEM FAHRRAD (Alceste à bicyclette, 2013) und Eric Lavaines BARBECUE (2014).